Gericht/Institution:Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
Erscheinungsdatum:23.11.2018
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Strengere EU-Vorschriften für Designerdrogen in Kraft

 

Ab dem 23.11.2018 gelten EU-weit verschärfte Vorschriften für neue psychoaktive Substanzen (NPS), auch als Designerdrogen bekannt.

Dank der neuen Regeln kann die EU in Zukunft schneller auf Bedrohungen durch diese Drogen für die öffentliche Gesundheit und der Gesellschaft reagieren. Unter anderem gelten kürzere Fristen vom Zeitpunkt, an dem eine gefährliche Droge identifiziert wird, bis zu ihrem Verbot.

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) wird weiterhin eine führende Rolle bei der Frühwarnung und Überwachung von NPS spielen und eine wissenschaftliche Untersuchung aller neuen Stoffe einleiten, die auf EU-Ebene Anlass zur Sorge geben.

Designerdrogen können äußerst schwere gesundheitliche und soziale Schäden verursachen. Sie können zu akuten Vergiftungen und sogar zum Tod führen. Im Jahr 2017 wurden erstmals 51 NPS gemeldet. Das entspricht eine Rate von rund einer neuen Droge pro Woche.

juris-Redaktion
Quelle: EU-Aktuell v. 23.11.2018


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