Gericht/Institution:StA Bayreuth
Erscheinungsdatum:14.01.2019
Quelle:juris Logo

Mordfall Peggy: Beschwerde gegen Aufhebung des Haftbefehls eingelegt

 

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat beim AG Bayreuth Beschwerde gegen den Beschluss vom 24.12.2018 eingelegt, mit dem das AG Bayreuth den am 10.12.2018 erlassenen Haftbefehl gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen wegen Mordes an Peggy Knobloch aufgehoben und die Entlassung des Beschuldigten aus der Untersuchungshaft angeordnet hatte.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist der Haftbefehl zu Recht ergangen. Es bestehe weiterhin ein dringender Tatverdacht gegen den Beschuldigten. Die Rechtsmeinung des AG Bayreuth zur Frage der Verwertbarkeit der vom Beschuldigten im Rahmen seiner umfangreichen Vernehmung im Herbst 2018 gemachten Angaben sei unzutreffend, da dem Beschuldigten durchgehend die Möglichkeit eingeräumt worden sei, anwaltlichen Beistand zu Rate zu ziehen. Der Tatverdacht sei aus Sicht der Staatsanwaltschaft aufgrund der vorliegenden Aussagen und Beweismittel weiterhin so zu bewerten wie bei Erlass des Haftbefehls am 10.12.2018.

Das Amtsgericht wird nunmehr im Abhilfeverfahren die Argumente der Staatsanwaltschaft prüfen. Soweit es diesen nicht folgt, wird es die Akten dem LG Bayreuth als dem zuständigen Beschwerdegericht zur Entscheidung vorlegen.

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bayreuth v. 14.01.2019


Das ganze Wirtschaftsstrafrecht.
Auf einen Klick.

Die Leuchtturmtitel des juris PartnerModul Wirtschaftsstrafrecht

juris PartnerModul Wirtschaftsstrafrecht

Mit der Verbindung führender Werke zum Arbeits-, Insolvenz-, und Steuerstrafrecht problemlos durch vielschichtige Materie des Wirtschaftsstrafrechts.

Jetzt hier gratis testen!

Cookies erleichtern uns die Bereitstellung und Verbesserung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Der Nutzung können Sie in unserer Datenschutzrichtlinie widersprechen.

Einverstanden
X