- 08.09.2026
- Kölner Steuerdialog (kösdi)
Zwischen Finanzierungsfreiheit und Schenkungsteuerfalle – Disquotale Einlagen, Ausschüttungen und Gewinnbezugsrechte bei Personen- und Kapitalgesellschaften
kösdi Heft 9/2026 beinhaltet zunächst den Report von Klaus Korn mit neuesten Entwicklungen zum Steuerrecht. Dabei berichtet er u.a. über die kürzlich veröffentlichten Referentenentwürfe zu einem Einkommensteuerreformgesetz 2027 einerseits und zu einem Kassenpflichtgesetz andererseits sowie über den und den nun endlich – fast drei Monate nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs – vorliegenden Regierungsentwurf zu einem JStG 2026. Berücksichtigt werden weiterhin neueste BFH-Entscheidungen, u.a. brandaktuell auch die am 20.8.2026 auf der BFH-Homepage veröffentlichten Urteile, z.B. das Urteil vom 10.6.2026, IV R 14/24, bei dem es um den Wegfall des Verlustabzugs gemäß § 10a GewStG infolge des Todes eines Mitunternehmers ging. Ausgewertet wurden zudem aktuelle Verwaltungsanweisungen, z.B. den Entwurf einer allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2027. In dem von Dr. Catarina Herbst erstellten umfangreichen Themenbeitrag geht es um disquotale
Einlagen, disquotale Gewinnbezugsrechte und inkongruente Ausschüttungen als Instrumentarien für die gesellschafts- und steuerrechtlichen Gestaltungsberatung. Im Beitrag zur Gestaltung befasst sich Dr. Guido Bodden mit Steuergestaltungen im Griff der Verklammerungsrechtsprechung. Diese wurde vom BFH zur Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung von den Einkünften aus Gewerbebetrieb entwickelt wurde.
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