Gericht/Institution:BT
Erscheinungsdatum:08.05.2019
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Anforderungen an Rabattverträge

 

Die Bundesregierung lehnt eine Abschaffung des Rabattsystems im Arzneimittelmarkt ab.

Die Rabattverträge von Krankenkassen mit Pharmafirmen leisteten einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Stabilität und Versorgungssicherheit in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), heißt es in der Antwort (BT-Drs. 19/9778 – PDF, 205 KB) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 19/9308 – PDF, 111 KB) der AfD-Fraktion.

Rabattverträge schafften Planungssicherheit sowohl für die Hersteller, als auch für die Krankenversicherung. So habe die GKV 2018 auf diesem Weg rund 4,4 Mrd. Euro eingespart, das entspreche einer Größenordnung von etwa 0,3 Beitragssatzpunkten.

Die Krankenkassen könnten flexibel auf unterschiedliche Marktgegebenheiten reagieren. Dazu gehöre die Möglichkeit, bei Ausschreibungen mehr als ein Unternehmen als Rabattpartner pro Arzneimittel unter Vertrag zu nehmen.

Mit der jüngsten Arzneimittelreform würden zudem die Anforderungen an Rabattverträge hinsichtlich einer sicheren Versorgung nochmals erhöht. Künftig sei beim Abschluss solcher Verträge nicht nur die Vielfalt der Anbieter, sondern auch die Sicherstellung der Versorgung zu berücksichtigen.

juris-Redaktion
Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 516 v. 08.05.2019


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