Gericht/Institution:Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Erscheinungsdatum:07.06.2019
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Verbot von Einwegplastik ab dem Jahr 2021

 

Der EU-Ministerrat hat am 21.05.2019 die Richtlinie über das Verbot von Einwegplastik-Produkten, für die es leicht verfügbare und erschwingliche Alternativen gibt, verabschiedet.

Dieses Verbot gilt ab dem Jahr 2021 für Kunststoff-Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff, für Produkte aus oxo-abbaubaren Kunststoffen sowie für Lebensmittel - und Getränkebehältnisse aus Styropor. Oxo-abbaubare Kunststoffe zerfallen im Freien in kleinste Teile, die nicht mehr weiter abbaubar sind. Bei anderen Produkten liegt der Schwerpunkt auf der Eindämmung ihres Verbrauches, auf Vorgaben für die Gestaltung und Kennzeichnung sowie auf Verpflichtungen der Hersteller zur Bewirtschaftung von Abfällen und zur Säuberung der Umwelt. So dürfen ab 2025 Plastikflaschen nur noch dann in Verkehr gebracht werden, wenn Verschlüsse und Deckel am Behälter befestigt sind. Zudem soll eine Sammelquote für Einwegkunststoffflaschen von 77% bis 2025 und 90% bis 2029  eingeführt werden. Durch diese Maßnahmen soll die Meeresverschmutzung durch Einwegkunststoff eingedämmt werden.

juris-Redaktion
Quelle: Newsletter des Verbraucherzentrale Bundesverbandes v. 06.06.2019


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