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Gericht/Institution:BRAK
Erscheinungsdatum:16.06.2020
Quelle:juris Logo

Wesroc hat beA-Betrieb erfolgreich übernommen

 

Die Wesroc GbR hat am vergangenen Wochenende als neuer Dienstleister den beA-Betrieb von der Atos Information Technology GmbH übernommen und damit die im September 2019 eingeleitete aufwändige Transitionsphase, das heißt den sukzessiven Wechsel vom bisherigen auf den neuen Betreiber, erfolgreich abgeschlossen.

Alle Daten konnten sicher und verlustfrei aus dem alten in das neue System übernommen werden.

Den Anwender-Support leistet Wesroc bereits seit dem 02.06.2020. Die neu eingerichtete Wissensdatenbank rund um das beA mit vielen nützlichen Informationen ist unter https://portal.beasupport.de erreichbar. Dort finden sich auch verschiedene Supportkanäle, über die Anwenderinnen und Anwender Unterstützung erhalten.

Rechtsanwalt Dr. Christian Lemke, Vizepräsident der BRAK und zuständig für das elektronische Anwaltspostfach, lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit Wesroc: "Die Transitionsphase verlief sehr professionell - auch dank der engagierten Unterstützung durch Atos. Ich freue mich, dass wir das beA nun gemeinsam mit Wesroc zukunftsorientiert und nutzerfreundlich weiterentwickeln können".

Ebenso zufrieden zeigt sich BRAK-Präsident Rechtsanwalt und Notar Dr. Ulrich Wessels: "Der Transitionsprozess war aufwändig, konnte aber im geplanten Zeitfenster umgesetzt werden. Mit Wesroc hat die BRAK einen kompetenten Dienstleister an ihrer Seite, der das beA nicht nur sicher betreiben, sondern auch fit für die Zukunft machen wird."

Hintergrund

Die mit der bisherigen Dienstleisterin der BRAK, der Atos Information Technology GmbH, geschlossenen Verträge über die Entwicklung, den Betrieb und den Support des beA sind zum 31.12.2019 ausgelaufen. Aus diesem Grund hatte die BRAK im Jahr 2019 ein förmliches Vergabeverfahren zur Übernahme, Weiterentwicklung und Betrieb des beA-Systems eingeleitet. Den Zuschlag hatte seinerseits die Bietergemeinschaft Westernacher/rockenstein erhalten. Beide Unternehmen verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich der Entwicklung, dem Betrieb und dem Support von Fachanwendungen der Justiz und der öffentlichen Verwaltung.

Quelle: Pressemitteilung der BRAK Nr. 11/2020 v. 15.06.2020



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