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Gericht/Institution:BR
Erscheinungsdatum:03.07.2020
Quelle:juris Logo

Bundesrat fordert Nutzungsausbau von Smart Meter

 

Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass die Nutzung von intelligenten Messsystemen, sogenannte Smart Meter, ausgebaut wird.

Die Ausrichtung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien brauche eine optimale Steuerung über digitale Verbrauchszähleinrichtungen, unterstreicht er in einer am 03.07.2020 gefassten Entschließung.

Die Bundesregierung fordern die Länder auf, die europäische Strombinnenmarktrichtlinie möglichst rasch umzusetzen und dadurch einen Anspruch auf dynamische Verträge sowie verbraucherschützende Maßnahmen gesetzlich zu verankern. Deutschland hinke bei der Nutzung intelligenter Messsysteme im Vergleich zu den anderen Mitgliedstaaten hinterher, erklären sie. Eine Beschleunigung der Versorgung sei deshalb dringend geboten.

Hierfür müssten auch die technischen Voraussetzungen für die tarifabhängige Steuerung geschaffen werden, beispielsweise eine sichere Steuereinrichtung zum Anschluss an das Smart-Meter-Gateway in Verbindung mit einer praxistauglichen Kommunikationsplattform zur Nutzung, Messung und Abrechnung von dynamischen Stromtarifen. Auch die Smart-Meter-Gateways selbst seien unbedingt weiter zu entwickeln. Außerdem solle die Bundesregierung dafür sorgen, dass Energieversorgungsunternehmen dynamische Verträge anbieten.

Darüber hinaus sei zu prüfen, ob sich durch die Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie Synergieeffekte bei der Digitalisierung des Verbrauchs von Strom, Wärme, Gas und Wasser erzielen lassen.

Weitere Informationen
PDF-Dokument Antrag des Landes Baden-Württemberg: Entschließung des Bundesrates - Digitalisierung der Energiewende - Rasche Umsetzung der Strombinnenmarktrichtlinie (RL 2019/944/EU, BR-Drs. 286/20 – PDF, 313 KB)

Quelle: Pressemitteilung des BR v. 03.07.2020



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