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Gericht/Institution:BGH
Erscheinungsdatum:05.08.2020
Entscheidungsdatum:30.07.2020
Aktenzeichen:6 StR 182/20
Quelle:juris Logo

Urteil im Prozess um tödliche Stöße ins S-Bahngleis rechtskräftig

 

Der BGH hat ein Urteil des LG Nürnberg-Fürth bestätigt, das die beiden zur Tatzeit 17-jährigen Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu Jugendstrafen von drei Jahren und sechs Monaten sowie drei Jahren und drei Monaten verurteilt hatte, weil sie drei 16-Jährige ins Gleisbett gestoßen hatten, von denen zwei starben.

Der BGH hat die Revisionen der Nebenkläger gegen das Urteil des LG Nürnberg-Fürth verworfen. 

Das LG Nürnberg-Fürth hatte die beiden zur Tatzeit 17-jährigen Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu Jugendstrafen von drei Jahren und sechs Monaten bzw. drei Jahren und drei Monaten verurteilt, weil diese in der Nacht auf den 26.01.2019 am Nürnberger S-Bahnhof Frankenstadion im Rahmen eines Gedränges zwei 16-jährige Jugendliche in das Gleisbett geschubst hatten, die dann von einem durchfahrenden Zug überrollt wurden. Ein weiterer ins Gleisbett gestürzter Jugendlicher konnte sich rechtzeitig vor dem einfahrenden Zug aus dem Gleisbett retten.

Das Urteil des LG Nürnberg-Fürth ist damit rechtskräftig.

Vorinstanz
LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 18.12.2019 - JKl KLs 601 Js 51129/19 jug 

Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 107/2020 v. 05.08.2020



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